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Mai 13 2010

Mercedesbus für Fußballjugend

Fußballjugend begrüßt den neuen Mannschaftsbus

Fußballjugend begrüßt den neuen Mannschaftsbus

Wie vielseitig ehrenamtliches Engagement im Jugendfußball aussehen kann, zeigt der TSV Rot-Weiß Auerbach in Bensheim. Am vergangenen Freitag (7. Mai) durften die Fußballer des TSV einen von 52 Mannschaftsbussen in Empfang nehmen, mit denen die Dietmar Hopp Stiftung eben dieses Engagement bei Fußballvereinen in der Metropolregion Rhein-Neckar auszeichnet. Zahlreiche freiwillige Helfer stehen dafür beim TSV, aber auch viele Kooperationen des Vereins.

Jugendleiter Michael Brunner und Katrin Tönshoff

Jugendleiter Michael Brunner und Katrin Tönshoff

Katrin Tönshoff, Leiterin der Geschäftsstelle der Dietmar Hopp Stiftung, fuhr den nagelneuen Mannschaftsbus im GGEW-Sportzentrum vor, um dann die Fahrzeugschlüssel an Jugendleiter Michael Brunner zu übergeben, „stellvertretend für alle anderen in der Jugendarbeit tätigen Ehrenamtlichen der TSV“, so Tönshoff.
Damit ging bereits zum 3. Mal ein „Mobil zum Spiel“ an den Berliner Ring. Wie in der gesamten Metropolregion wurden auch die Bensheimer Vereine von ihrem Sportkreis vorgeschlagen. Entsprechend stolz war natürlich Bürgermeister Thorsten Herrmann auf seine „Sportstadt Bensheim“. Präsident Günther Kuch begrüßte noch weitere Ehrengäste, darunter Kurt Knapp in Vertretung von Landrat Matthias Wilkes, Sportkreis-Ehrenvorsitzenden Horst Knop sowie vom TSV selbst Präsidium, Vorstand, Abteilungsleiter, Ältestenrat und natürlich Dutzende junge Kicker mit ihren Eltern.

Jugendleiter Michael Brunner schilderte, wie die Fußball-Jugend in den letzten vier Jahren geradezu einen Boom erlebte, die Zahl der Kinder und Jugendlichen um 100 auf jetzt 290 anwuchs. „Wir stellen 17 Jugendmannschaften, darunter vier Mädchenmannschaften“, so Brunner. Um die Kinder und Jugendlichen zu betreuen, sind viele freiwillige Helfer notwendig – beispielsweise 26 ehrenamtliche Trainer.
Aber auch für die Reinigungsarbeiten im Stadion werden Ehrenamtliche eingesetzt, wenn Fußballturniere für Grundschulen organisiert werden oder ein Großturnier mit bis zu 100 teilnehmenden Mannschaften ansteht. Dazu kommen zahlreiche Kooperationen wie die Fußball-AGs an der Kappesgärten-Grundschule oder – für Mädchen – an der Schillerschule.