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Jun 11 2013

Weiblich Handball A-Jugend hat sich für Bundesliga qualifiziert

Der Power-Handball hält Einzug

Am vergangenen Wochenende fand das Qualifikationsturnier zur weiblichen Handballbundesliga in der Geschwister-Scholl-Schule in Bensheim statt. Fünf Mannschaften – VfL Waiblingen, Frischauf Göppingen, ASC 09 Dortmund, JSG Saarbrücken und die Flames der HSG Bensheim/Auerbach – kämpften um die Ehre, in das Oberhaus des Handballs einziehen zu dürfen.

Nach zwei erschöpfenden Tagen stand der Sieger fest: mit insgesamt 98:54 Toren und 8:0 Punkten – bei jeweils 2x 20 Minuten Spielzeit – gingen unsere Mädels als strahlende Sieger von der Platte.

Gegen den ‚Vollgashandball‘, wie es der Trainer, Günter Herbrich, des ASC 09 Dortmund so schön formulierte, war kein Kraut gewachsen. Zahllose Tempogegenstöße wurden durch wuchtige Torschüsse von Michelle Okrusch, Carmen Moser und Carina Edlbauer abgeschlossen. Verwirrende Spielzüge durch Daorat Becker eingeleitet und von der am Kreis lauernden Nathalie Fritz in ihrer gewohnt eleganten Art sicher verwandelt.  Die Abwehr stand wie eine Eins und es gab nur selten ein Durchkommen für den Gegner. Falls es dann doch passierte, waren die Torhüterinnen Hannah Melching und Clara Bohneberg die Garanten dafür, dass nicht allzu viele Bälle ihr Ziel fanden. Auch Pauline Müller, die im letzten halben Jahr durch das Pfeiffersche Drüsenfieber stark gehandicapt war, zeigte wieder aufsteigende Form und kämpfte entschlossen, zusammen mit Sophia Hansche, die dieses Mal etwas vom Wurfpech verfolgt wurde, um jeden Ball.

Die geschlossene Mannschaftsleistung wurde fortgesetzt, als unsere Youngsters durch Dr. Robert Becker eingesetzt wurden. Jana Hildenbrand und Elma Dreković erzielten jeweils 5 schöne Tore, Letztere verwandelte zudem noch einen Siebenmeter. Susanne Schmitt segelte durch den Kreis und versenkte den Ball 4-mal im Gehäuse, das bedenklich zu wackeln begann, als Julia Schell 3-mal erfolgreich den Ball einschlagen ließ.
Dass es bei den ganzen Spielen auch absolut fair zuging zeigt die Tatsache, dass auf Seiten der Flames keinerlei Hinausstellungen zu verzeichnen waren.

Technische Klasse, Torgefährlichkeit, aber vor allem das schnelle und attraktive Spiel begeisterten die Fans. Aber auch das Rahmenprogramm, das durch zahlreiche ‚helfenden Hände‘ geboten wurde, war eine Klasse für sich. Man darf sich auf das zweite Turnier in Bensheim freuen, wenn Ende September der Spielbetrieb in den regionalen Vorrunden-Gruppen losgeht.