
Nitya
Seva ist der Name eines Bensheimer Sozialvereines, der es sich zum Ziel gesetzt
hat, indischen Straßenkindern zu helfen.
Im Sommer 1999 stellten Claus D. von der Fink, Gründer und 1. Vorsitzender des in Bensheim-Auerbach ansässigen Vereins NITYA SEVA, und dessen Frau Asha im Bahnhof von Bhopal, Madhya Pradesh / Indien, etwa 360 Straßenkinder fest, die entlang der Bahnschienen hausen und die auf Almosen der Reisenden und deren Essensabfälle hoffen, um über den Tag zu kommen. Die Kleinen, meist ohne Angehörige, sind zum Teil erst fünf Jahre alt. Sie leiden u.a. an Unterernährung und an schlimmen Hautkrankheiten. Diese Feststellungen führten bei den beiden Vereinsverantwortlichen zu dem sofortigen Entschluss, den Kindern zu helfen und ihnen ein Zuhause zu geben.
Die 1. Frauenmannschaft der HSG unterstützt mit den blauen Charity-Armbändern (in deutsch-deutsch: Wohltätigkeitsarmbänder, in englisch-englisch: charity-bracelets) die Aktivitäten von Nitya Seva.
Beim nächsten Liga-Heimspiel am 19.11.05 wird von Nitya Seva ein Stand im Foyer der Weststadthalle aufgebaut, um weitere Charity-Bändchen zu verkaufen.
NITYA SEVA
Kinder-, Lepra- und Adivasihilfe Indien e.V.
Fröbelstraße 50
64625 Bensheim-Auerbach

Ausführliche Reportageserie im Bergsträßer Anzeiger:
externe Links:
Unterstützen Sie den Verein Nitya Seva und helfen Sie notleidenden Straßenkindern in Indien mit dem Kauf von BA-Charity-Armbändern. Sie erhalten die Bänder um Preis von € 2,- in folgenden Verkaufsstellen:
Der Verkaufserlös geht komplett an Nitya Seva e.V.
Bensheim/Bergstraße. Wer Claus D. von der Fink über seine Hilfsprojekte reden hört, wird unweigerlich angesteckt von der Begeisterung, die der Mann versprüht. Wenn er von "seinen" Straßenkindern in Indien erzählt, wenn er Bildern des Elends im Bahnhof der indischen Millionenstadt Bhopal Fotos von strahlenden Kinderaugen gegenüberstellt, dann ist er selbst der glücklichste Mensch. Es sind die Momente, in denen von der Fink vergisst, wie viel Mühsal dahinter steckt, welche Entbehrung und welcher persönliche Einsatz.
Zwei Welten . . .
Seiner Mission hat sich der Wahl-Bensheimer mit Haut und Haaren verschrieben - in jeder freien Minute, meist bis tief in die Nacht und immer auch im Urlaub. Es sind zwei Welten, die der Gründer und Erste Vorsitzende des Sozialvereins Nitya Seva unter einen Hut zu bringen hat: Hier der nüchterne Job als ehemaliger Bergsträßer Kripochef und aktuell als Abteilungsleiter im Polizeipräsidium Südhessen. Dort die ehrenamtliche Arbeit für die Ärmsten der Armen im 8000 Kilometer entfernten Subkontinent. Fernab seiner Bergsträßer Wahlheimat leistet Claus D. von der Fink seit 15 Jahren "beständige, uneingeschränkte Hilfe", so die wörtliche Übersetzung des Vereinsnamens.
Es waren zwei Schlüsselerlebnisse, die von der Fink geprägt haben. Das erste vor 15 Jahren im Wartezimmer einer Zahnarztpraxis, wo der Patient beim Blättern in einer Illustrierten erstmals vom Leben und Sterben in den Slums von Bombay gelesen hat. Von der Fink spürte sofort, dass hier Hilfe benötigt wird, und machte sich auf den Weg dorthin. Indien ist ein wundervolles Land mit einer faszinierenden Kultur, herrlichen Palästen und Tempeln, paradiesischen Landschaften und..[..]
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Heute beginnt der Verkauf von Charity-Armbändchen zugunsten von Nitya Seva
Bensheim/Bergstraße. "Wir wollen helfen. Und wir sind sicher, unsere
Leser lassen uns dabei nicht im Stich." Zusammen mit Claus D. von der Fink,
dem Vorsitzenden und Gründer des Vereins "Nitya Seva", beratschlagten
die BA-Geschäftsführer Gerhard Haeberle und Karl-Heinz Schlitt, wie
dauerhaft sichergestellt werden kann, dass den Hilfsprojekten des Bensheimers
in Indien nicht das Geld ausgeht.
Der Plan: Möglichst viele Bergsträßer sollen mit Silikon-Bändern am Arm ihre Solidarität mit den Straßenkindern im Subkontinent bekunden und auf diese Weise im Schneeballeffekt kollektive Spendenbereitschaft ins Rollen bringen. Die Zeitung hat 3000 Charity-Bändchen mit der Aufschrift "BA cares for Nitya Seva" beschriften lassen. Auf deutsch: Die Zeitung und ihre Leser kümmern sich um Nitya Seva. Ab heute kommen die Bändchen für zwei Euro das Stück in den Verkauf.[..]
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In Bhopal haben 155 obdachlose Kinder in zwei vom Bensheimer Sozialverein Nitya Seva gebauten und betreuten Heimen eine Heimat gefunden. Darüber hinaus kümmert sich der Verein um weitere Hunderte von Kindern im Bahnhof und in den Straßen der Millionenstadt, indem er sie mit dem Nötigsten versorgt. Fragen an den Vorsitzenden Claus D. von der Fink:
Wie finanzieren Sie Ihre Hilfsprojekte?
VON DER FINK: Überwiegend mit Zuwendungen aus Deutschland, mit dem Schwerpunkt Bergstraße.
Alles für Tsunami-Opfer?
Reichen die Spenden aus, um Ihre Projekte halten und fortführen zu können?
VON DER FINK: Das Spendenaufkommen ist immer noch sehr erfreulich. Es ist aber erheblich zurückgegangen. Die Entwicklung macht uns schon etwas Sorgen.
Hat die Tsunami-Katastrophe mit der Welle der..[..]
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IN ALLER KÜRZE: Fünf Fragen
Weshalb gilt die Unterstützung gerade Nitya Seva und nicht einem anderen Hilfsprojekt?
Weil man sich immer für etwas entscheiden muss. Nitya Seva ist ein Sozialverein am Ort. Sein Konzept ist überzeugend. Die handelnden Personen sind persönlich bekannt und bieten die Gewähr, dass kein Geld versandet, sondern jeder Euro direkt dem guten Zweck zufließt.
Wie viele Mitarbeiter kümmern sich im Auftrag von Nitya Seva um die Straßenkinder von Bhopal?
Der Verein beschäftigt 28 Mitarbeiter: Sozialarbeiter, Betreuer, Köche, Ausbilder in den Bereichen Schreinerei, Klempnerei, Näh- und Computerschulen, Nachhilfelehrer, Fahrer, Reinigungskräfte. [..]
© 2006 by HSG Bensheim/Auerbach Last Update: 20 May 2006 08:32:54 GMT