Am
letzten Dienstag gab - wie im BA vom 28.4. berichtet - Michael Allensdorf sein
Bundesliga-Debüt. Dem in Lorsch wohnenden 18 jährigen Spieler des
"Regio-Teams" der SG Wallau-Massenheim gelang im Spiel gegen den amtierenden
Deutschen Meister und frisch gebackenen Pokalsieger SG Flensburg-Handewitt ein
gelungener Einstand. Er verstärkte die von Verletzungspech und finanziellen
Sorgen geplagten Gastgeber und erzielte 2 Tore. Jürgen Pfliegensdörfer
war mit der Kamera dabei. Die eindrucksvollen Bilder sind in unserer GALERIE
unter "Sonstiges".
Noch ein paar Infos zu Michael von Marcus Essinger:
Michael Allensdorf spielte er bis zur C-Jugend beim HC VfL Heppenheim, dann zwei Jahre B-Jugend-Oberliga in Bensheim. Anschließend wechselte er in die A-Jugend der SG Wallau-Massenheim, wurde in die Nationalmannschaft berufen und spielte gleichzeitig im Regionalliga-Team. Und zu jeder Zeit war er im Handball-Leistungszentrum.
An der Tabellenspitze haben sich die seit einigen Wochen feststehenden Play-Off-Kandidaten schadlos gehalten. Der Meister steht mit FrischAuf Göppingen nun auch so gut wie fest. Allerdings kann der Thüringer HC das Rennen um die Meisterschaft am Samstag in Göppingen wieder etwas spannender gestalten. Dann würde die Meisterschaft wirklich am letzten Spieltag in der Weststadthalle entschieden werden.
Am Tabellenende haben zwei der drei akut gefährdeten Mannschaften punkten können. Am überraschendsten war der Sieg der HSG Albstadt gegen den BSV Sachsen Zwickau.
Die Frage, wer außer dem ESV Regensburg noch im nächsten Jahr den Deckel auf dem Harztopf lassen muss, wird endgültig wohl erst am letzten Spieltag entschieden.
Heute (Sonntag, 24.4.) abend um 17:30 Uhr findet das letzte Heimspiel der 2. Damenmannschaft in der AKG Sporthalle in Bensheim (Am Weiherhausstadion) statt. Der aktuelle Tabellenfünfte empfängt den Tabellenvierten.
Nach dem gestrigen kanppen 22:21 Sieg der Mühlheimer in Bruchköbel ist für die HSG zwar der 3. Tabellenplatz nicht mehr drin, aber bei einem Sieg gegen die punktgleichen Gäste der FSG Altenhaßlach/Niedermittlau, könnte die Mannschaft von Trainer Essinger mit dem 4. Tabellenplatz einen erfolgreichen Schlusspunkt unter eine recht turbulente Saison setzen.
Die Mannschaft freut sich über Ihre Unterstützung!
Thüringer HC will erstmals mit Bianca Urbanke-Rösicke gewinnen
Wie bereits berichtet hat der THC Anfang März die 207-fache Nationalspielerin Bianca Urbance-Rösicke verpflichtet. Nun kommt sie am Samstag erstmals gegen die HSG zum Einsatz:
"Nun ist es also passiert. Neuzugang Bianca Urbanke-Rösicke hat zum ersten Mal am Training teilgenommen und wird am Samstag ab 18 Uhr auch im Heimspiel gegen die HSG Bensheim-Auerbach dabei sein. Für Trainer Dago Leukefeld hat eine schwierige, aber auch sehr interessante Phase begonnen."
Weitere Details auf der Homepage des THC
Zum Training am Donnerstag abend war die im letzten Spiel am Knöchel verletzte
Melani Marcantoni (Foto links)
wieder erschienen und konnte leicht mittrainieren. Ihr Einsatz in Markranstädt ist - so Trainer Thorsten Schmid - fraglich. Neben der kranken Susanne Schulz und der wegen Klausurprüfungen fehlenden Mara Friton, konnte auch das zum Training erschienene Sorgenkind Franziska Semmler bei der Übungseinheit nicht mitmachen.
In das Spiel gegen Markranstädt geht die HSG als klarer Außenseiter. Der letzte Sieg gegen die Piranhas liegt fast 2 1/2 Jahre zurück. Die SG - damals nur Spielgemeinschaft
- gewann am 30.11.2003 in der Weststadthalle mit 31:21 (14:10). Lutz Igiel schrieb damals:
"Zehn Treffer markierte Franziska Semmler und Barbara Mildenberger ließ mit Glanzparaden den Gegner verzweifeln."
Für die Babs wird es wohl leider das letzte Spiel gegen die Piranhas sein und für Franzi hoffentlich das letzte bei dem sie fehlt.
Eine Premiere gab es auch an diesem Donnerstag: Judith Herr (geborene Lehmann - ja, sie ist die Schwester von Katja Lehmann) absolvierte ihre erste Trainingseinheit bei der HSG. Die ehemalige Goalgetterin der TSG Münster wird nach ihrer Babypause eine ausgezeichnete Verstärkung des HSG-Kaders in der kommenden Saison sein. Unser nächster Gegner in der Weststadthalle hat sie sicher noch in guter Erinnerung: Auch wenn die TSG in der letzten Saison gegen den späteren Aufsteiger HSG Kleenheim zu Hause 23:29 verlor, Judith Herr (damals noch Lehmann) konnte 10x den Ball im Kleenheimer Tor unterbringen. Schade, dass sie am 16. April gegen Kleenheim noch nicht dabei sein wird.
Die spielfreie Zeit über Ostern konnte die Mannschaft zur weiteren Regeneration und Vorbereitung auf das Lokalderby gut nutzen.
Alle, bis auf die weiterhin im Aufbautraining befindliche Franziska Semmler, sind fit für das Spiel gegen die Bären aus Ketsch. Eine andere Ausgangssituation also, als im Hinspiel, als das HSG-Flaggschiff am Ende der 2. Halbzeit regelrecht versenkt wurde. Schließlich waren die 3 Leistungsträger im Rückraum (Edina Rott, Isabell Nagel und Melani Marcantonio) ziemlich angeschlagen in die Partie gegangen und auf der Ersatzbank war reichlich Ebbe. Sicherlich gehen die Bären aus Ketsch mit Ihrer beeindruckenden Serie von 11 Siegen in den letzten 11 Spielen diesmal als klarer Favorit in das Derby. Doch - der Spruch ist so alt wie der Mannschaftssport und seine Wiedergabe bringen 5 Euro in das Phrasenschwein: Derbys haben ihre eigenen Gesetze! Emotionen, Adrenalin pur, Spieler die alles geben und aufgedrehte Fans - ein Umfeld das Überraschungen möglich macht.
(Foto: Lutz Igiel)
Wir alle wünschen uns ein gutes und faires Spiel mit einem würdigen Sieger .
Zwei Tage nach dem Spiel gegen Waiblingen äußerte sich der Thorsten Schmid - auf dem Weg nach Dessau mit seiner Hessenauswahl zur Länderpokalendrunde - zum vergangenen und nun anstehenden Spiel in Regensburg.
Mit dem Spiel gegen Waiblingen war der 33 jährige Übungsleiter sichtlich zufrieden, "wenn auch die Chancenverwertung, besonders in der ersten Halbzeit, noch zu einiges an Verbesserungspotential birgt." Sehr zufrieden war er mit den Leistungen von Ina Knobloch und Katja Lehmann, die beide am Ende der Partie die durch die kurze Deckung...
von Melani Marcantonio, Isabell Nagel und Edina Rott entstehenden Freiräume gut zu nutzen wussten.
Mit einem guten Gefühl und einem gestärkten Selbstbewusstsein (6:0 Punkte in den letzten 3 Spielen) fährt das Team mit den treuesten Fans am Samstag nach Regensburg. Schmid weiter: "Der ESV Regensburg spielt mit einer recht defensiv eingestellten 6:0 Abwehr. Auch hier müssen wir aus einer starken Abwehr heraus mit Tempohandball das Spiel für uns entscheiden." Der Tabellenletzte, der in der gesamten Saison nur 6 Punkte auf der Habenseite verbuchen kann, davon kommt ein Drittel vom "grünen Tisch" aus dem Spiel gegen die HSG, sollte eigentlich "keine unlösbare Aufgabe darstellen", so Schmid mit einer guten Portion Understatement. Letzteres ist sicherlich gerechtfertigt: Die größte Gefahr könnte bei diesem Spiel tatsächlich das Unterschätzen des Gegners sein.
Eine Mannschaft in bester Stimmung konnte man am Mittwoch abend beim Training beobachten. Der so nicht unbedingt erwartete Erfolg in Albstadt nahm weiter Druck von der Mannschaft, die nun ein 4 Punkte Polster zur nachfolgenden HSG Kleenheim aufgebaut hat. Großen Respekt zollt Thorsten Schmid dem kommenden Gegner, dem VfL Waiblingen. "Der Sieg gegen den Thüringer HC wird die Waiblinger sicher weiter motivieren und einiges an Selbstvertrauen geben." so Schmid im Gespräch.
"Der
VfL spielt mit einer recht offensiven 3:2:1 Deckung - eine völlig andere
Situation als gegen Albstadt. Der derzeitige Tabellenplatz steht in keinem Verhältnis
zu dem was diese Mannschaft kann. Das wird am am Mittwoch ein harten Brocken.",
so der Trainer weiter.
Im "Krankenlazarett" der HSG befinden sich im Moment Deniz Sagir und Lena Belting, die beide von der Erkältungs-/Grippewelle erfasst wurden. Hinzu kommt noch die weiter am Knie laborierende Franziska Semmler.
Am Samstag könnte - theoretisch - Sandra Kleinjung zu ihrem ersten Einsatz kommen. Schmid hierzu: "Es fehlt noch eine Unterschrift eines Verantwortlichen der TSG Münster."
Am Ende noch das Spiel vom letzten Samstag aus der Sicht einer Spielerin (Name der Redaktion bekannt):
"Unser akribisches Abwehrtraining trägt endlich Früchte: wir
haben in der ersten Halbzeit sehr offen gedeckt und haben offensichtlich Albstadt
dadurch sehr irritiert. Acht Gegentore in Halbzeit eins sagt ja alles dazu!
Auch das Konzept der schnellen Mitte hat sehr gut geklappt!
In Halbzeit 2 haben wir leider nur noch neun Tore geschossen, aber mit Hilfe
unserer Babs und einer immer noch konzentrierten Abwehr haben wir das ding nach
hause bringen können!"
Thorsten Schmid bestätigte im Gespräch mit AK, dass der Sieg am Samstag ein sehr wichtiger Erfolg - vor allem auch für die Moral der Mannschaft war.
"Das Spiel nächsten Samstag wird eine schwere Aufgabe für die Mannschaft", so Schmid weiter. Nach dem intensiven Studium zweier Videos von Spielen der HSG Albstadt, ist insbesondere die sehr defensiv eingestellte 6:0 Deckung eine Herausforderung.
"Vor
allem am Kreis wird das eine harte Sache." Ob dort
Mara Friton zum Einsatz kommt ist noch nicht 100% sicher. "Sie hat
zwar gestern zum ersten mal ein Training wieder voll absolviert, aber die Gesundheit
meiner Spielerinnen geht ganz klar vor." Gegen die defensive Deckung der
Gastgeber, "hilft nur eine hohe Beweglichkeit im Angriff und Tempohandball
mit 1. und 2. Welle." Im Defensivbereich ist die HSG B/A durch 3 starke
Rückraumspielerinnen der Albstädter und die recht robust spielende
Kreisläuferin, gefordert. Schmid dazu,"Wenn die erstmal den Ball hat,
ist sie nicht mehr zu halten."
Im Training fehlten die erkältete Claudia Schückler und Franziska Semmler (wegen der bereits gemeldeten, neuerlichen Knieprobleme). Zudem hinterließ auch der Besuch von US-Präsident Bush seine Spuren im Training der HSG: unsere "fernreisenden" Neuzugänge Katja Lehmann, Susanne Schulz und Judith Herr mussten wegen der Autobahnsperrungen im Rhein-Main-Gebiet an diesem Tag auf das Training verzichten.
Am Samstag kann zumindest der US-Präsident die HSG nicht aufhalten.
Im Training am letzten Mittwoch waren alle Spielerinnen anwesend. Auch die im Spiel gegen Metzingen schwer verletzte Mara Friton kann seit Dienstag wieder leicht mittrainieren.
Im Gespräch mit AK sprach Trainer Thorsten Schmid von einer geringen Wahrscheinlichkeit eines Einsatzes von Mara im bevorstehenden Spiel gegen das HC Leipzig Juniorteam. "Mara werden wir wohl noch schonen.", so Schmid. Sicherlich ein vernünftige Entscheidung, zumal Mara...
...für
ihren kompromisslosen Einsatz im Spiel bekannt ist.
Auf den Gegner am Samstag hat Schmid sich mit 2 Videos intensiv vorbereitet und das Team entsprechend eingestellt. "Mit konsequenter Abwehrarbeit bestrafen die jeden Fehler im Angriff durch schnell vorgetragene Gegenstöße. Alles technisch sehr versierte junge Spielerinnen, aber ein Gegner der zu packen ist.", so Schmid weiter.
AVI-Video zum Thema:
"kompromissloser Einsatz" ca.
1,8 MB (kann auch mit rechtem Mausklick auf den Rechner geladen werden)
MPG-Video
ca.1,8 MB (es hatten einige Probleme mit dem AVI-CODEC)
© 2006 by HSG Bensheim/Auerbach Last Update: 21 Sep 2005 19:45:09 GMT