Es war kein berauschendes Spiel der Zweitliga-Handballerinnen
der SG Bensheim/Auerbach gegen die TuS Metzingen. Doch das hatte auch niemand
angesichts der langen Verletztenliste erwartet. Mit Yasmin Kilic, Petra Odenwald,
Christine Werner und Melanie Rist standen vier Spielerinnen überhaupt nicht
zur Verfügung – Kathrin Steinhagen und Claudia Gericke gingen angeschlagen
in die Partie, so dass SG-Coach Gerhard Steck letztlich mit dem 18:17-Heimsieg
zufrieden war.
„Hauptsache gewonnen", hieß denn auch der kurze Kommentar Stecks nach
Spielschluss.
Sechs Sekunden vor dem Ende war es Barbara Mildenberger, die den Sieg für ihre
Mannschaft sicherte. Die Torhüterin erwischte einen guten Tag und parierte neben
zahlreichen Würfen auch den entscheidenden Siebenmeter. Neben Barbara Mildenberger
war es Rechtsaußen Marita Bauer, die mit sehenswerten Treffern maßgeblichen
Anteil am Sieg der SG hatte.
"Man hat gesehen, dass sich unsere Mannschaft auch durch die vielen Ausfälle
nicht aus der Bahn werfen läßt. Es war besonders in kämpferischer Hinsicht ein
gutes Spiel. Das spielerische Element ist, das muss ich leider zugeben, etwas
auf der Strecke geblieben", zog auch Bensheim/Auerbachs Spielführerin Caroline
Brüllmann erleichtert Resüme.
Strieder-foto: Nicole Schwarz (mitte)