Respektlos und selbstbewusst agierte Göppingen über fünfzig Minuten lang – und die 500
Zuschauer in der Weststadthalle beschlich das mulmige Gefühl einer drohenden Niederlage.
"Es ist uns über weite Strecken nicht gelungen, mit dem körperbetonten und agressivn
Spiel der Göppingerinnen zurecht zu kommen. Jetzt da wir mit vorne stehen,
müssen wir auch mal mit breiterer Brust auftreten, denn uns muss jetzt klar
sein, dass uns jetzt die Gegner jagen werden", machte SG-Trainer Gerhard
Steck auf der Pressekonferenz seinen Spielerinnen den versteckten Vorwurf
angesichts ihres über ein Dreiviertel der Spielzeit zögerlichen Verhaltens.
Zu lange hätte man zu vorsichtig gespielt.
Härtere Brocken stehen die nächsten Spieltage auf dem Programm. Am kommenden Sonntag
(18.) fordert der Tabellenachte TSG Ketsch die SG Bensheim/Auerbach.