27:26 (14:11)-Sieg in Allensbach
Beim Hinrundenspiel gegen SV Allensbach saß Mila Mijacinovic
(Foto)
als Neuverpflichtung
noch auf der Tribüne. Am Samstag spielte sie zum ersten mal von Beginn an –
und markierte vier Treffer.
"Hauptsache gewonnen" - so lautete das Fazit von Gerhard Steck, Trainer des Frauenhandball-Zweitligisten HSG Bensheim/Auerbach, nach dem 27:26 (14:11)-Erfolg seines Teams beim abstiegsbedrohten SV Allensbach. Nach der 22:37-Heimpleite vor einer Woche gegen Kirchhof gelang der HSG damit zumindest teilweise eine Rehabilitation. Dass es am Ende nur ein denkbar knapper Erfolg wurde, ärgerte Steck allerdings sehr: "Wir führten zwischenzeitlich mit 19:11, lagen 90 Sekunden vor dem Ende noch 27:24 vorne und schaffen es nicht, mit Ruhe und Überlegenheit den Ball zu halten."
Aber in Gefahr geriet der Erfolg von Bensheim/Auerbach nicht ernsthaft, denn der Anschlusstreffer zum 26:27 fiel erst mit der Schlusssirene. "Zum Glück war das Spiel dann fertig und die Punkte unter Dach und Fach", war der HSG-Coach erleichtert, als die beiden Unparteiischen, die sich mit seltsamen Entscheidungen mehrmals den Zorn beider Teams auf sich zogen, endlich abpfiffen.
Im Gegensatz zu den vorangegangenen Spielen änderte Steck seine Startformation: Auf der linken Rückraumposition durfte von Beginn an die Bosnierin Mila Mijacinovic ran. Sie agierte selbstbewusst und markierte prompt die Treffer zum 1:0 und 3:1. Allensbach, ohne die verletzte Goalgetterin Elena Troussova angetreten, hielt aber stets dagegen und sorgte dafür, dass sich die HSG nicht entscheidend absetzen konnte. "Allensbach verfügte heute eigentlich über keinen echten Rückraum, nachdem Troussova fehlte. Dafür machte der SV viel Tempo und zog die Kreisläuferin, sowie die beiden Außen immer wieder ins Spiel ein. Damit hatten wir doch einige Probleme", zollte Gerhard Steck dem Gegner Respekt.
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Für die HSG Bensheim/Auerbach spielten
Ursula Pauly, Barbara Mildenberger im Tor
Anna Miszczyi 3, Caroline Brüllmann 3, Franziska Semmler 3, Mila Mijacinovic 4, Marita Bauer 1, Claudia Bohrmann 6/2, Melanie Rist 3, Edina Rott 4/3, Ina Gottschalk, Sabine Eck