In die Bärenhöhle
Am kommenden Sonntagmorgen (11 Uhr) steigt das spannende Derby bei der TSG Ketsch. In dieser Saison sind die "Bären" in ihrer Höhle noch ungeschlagen (setzten sich auch knapp gegen Tabellenführer TuS Weibern durch) und konnten eine Serie von fünf Siegen hinlegen – unter anderm überraschten sie Augsburg (4.) und Metzingen (3.).
In den vergangenen zwei Jahren mussten sich die Bergsträßerinnen beim badischen Nachbarn in der Hinrunde mit 20:21 und 28:29 knapp geschlagen geben, in Bensheim behielten dann die Hausherrinnen die Oberhand (20:17 und 36:19).
Mit einem Sieg des Steck-Teams wären nicht nur die Ketscher Serien gebrochen – Karin Eulers Geburtstagsstimmung getrübt.
In dem von starken Deckungsreihen geprägten Spiel dominierte die HSG mit ihrer Spieldisziplin. Das erste Tor fiel in der vierten Minute durch Ketsch. Ab Mitte der ersten Halbzeit gaben die Bergsträßerinnen die Führung nicht mehr ab. In der zweiten Hälfte war der Vorsprung bis auf sechs Punkte angewachsen. In Topform waren wieder die beiden Torhüterinnen Mildenberger und Pauly (2. Hz).

Jubel bei den Bergsträßerinnen – erster Derbysieg
in Ketsch unter
Trainer Gerhard Steck.
Weitere Bilder vom Spiel gegen Ketsch:

KEIN DURCHKOMMEN: Krisztina Konrad wird von Caroline Brüllmann attackiert – links kommt Edina Rott dazu.

„Kein Zweitliga-Niveau“ meinte Ketschs Trainerin Karin Euler (rechts) nach der Derbyschlappe – auf der Pressekonferenz nach dem Spiel mit Sprecher Franz Lemberger und HSG-Trainer Gerhard Steck (hinten).


Druckvolle Angriffszene mit Linksaußen Franziska Semmler (rechts), die Astrid Wörner aussteigen lässt und einen ihrer zwei Treffer markiert.