Rot für Rott der Knackpunkt

HSG Bensheim/Auerbach unterliegt in Weibern 21:28

Die erwartete sechste Saisonniederlage kassierte die HSG Bensheim/Auerbach mit 21:28 (10:14) beim Tabellenführer der 2. Frauen-Handball-Bundesliga, TuS Weibern. Ein Schönreden gab's diesmal nicht, wenngleich der Gast durch das Schiedsrichterehepaar Rolf und Claudia Riedel nicht gerade bevorteilt wurde, das grippebedingte Nachlassen von Ina Gottschalk und die rote Karte für Edina Rott natürlich wesentliche Faktoren waren. Besonders aber monierte Gerhard Steck die nur wenig überzeugende Angriffsleistung seiner Schützlinge: "Zehn Fehlwürfe in der ersten, zwölf in der zweiten - das ist einwandfrei zu viel. Wenn man dann doch drei Siebenmeter vergibt, dann braucht man sich nicht zu wundern, wenn man verliert."

Dass auch der Favorit von den vier ihm zugesprochenen Strafwürfen nur einen verwandeln konnte, spricht immerhin für die Bensheim/Auerbacher Torhüterinnen. So zollte der HSG-Coach Barbara Mildenberger und Ursula Pauly diesmal ein ganz besonderes Lob. Enttäuscht ist Gerhard Steck etwas von Melanie Rist, die "derzeit ohne Selbstvertrauen sei". Und auf der Gegenseite erfüllten die vier "Wurfkanonen", vor denen gewarnt worden war, trotz einer doch vertretbaren Zahl an Gegentoren, voll und ganz die Erwartungen.

 

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HSG Tore

Carolin Brüllmann 6, Franziska Semmler 5, Marita Bauer 2/1, Claudia Bohrmann 3, Melanie Rist 2, Edina Rott 3