Das Schlusslicht wehrt sich lange tapfer

Letztlich doch standesgemäßer 27:19 (12:10)-Erfolg der HSG bei HaSpo Ostfildern

Nachdem die HSG Bensheim/Auerbach zuletzt des Öfteren die 30-Tore-Marke überschritten hatte, traute man ihr vor der gestrigen Partie bei HaSpo Ostfildern durchaus zu, nun die 40-Tore-Grenze zu "sprengen." Letztlich reichte es aber "nur" zu einem 27:19 (12:10)-Sieg, aber schon der sechste (!) in Folge. Immerhin musste das noch punktlose Schlusslicht der 2. Frauen-Handball-Bundesliga, Gruppe Süd, mit Stefanie Urbisch und Heike Fleischmann zwei wichtige Spielerinnen, die sich in der Sporthalle 1 jeweils einen Kreuzbandriss zu gezogen hatten, ersetzen.

So war denn auch HSG-Trainer Gerhard Steck, der keine seiner Spielerinnen hervor heben wollte, froh, angesichts dieses "unebenen Parketts" ohne Verletzte davon gekommen zu sein". Und das ist sicherlich wichtig, denn ein nahezu kopletter Kader wird benötigt, um diese Superserie fort zu setzen. Immerhin winkt noch Platz vier in der Endabrechnung, an den noch vor ein paar Wochen keiner zu denken gewagt hatte.

"Unser Sieg war mehr als verdient, wenngleich wir uns anfangs angesichts dieser unorthodoxen Spielweise des Gegners doch etwas schwer taten. Man muss berücksichtigen, dass Ostfildern als sicherer Absteiger gilt und so unbeschwert aufspielen konnte. Und das taten sie denn auch recht lange", kommentierte Gerhard Steck. Vor allem eine Spielerin forderte die zuletzt so sichere HSG-Abwehr in der ersten Hälfte. Die 17-jährige A-Jugend-Nationalspielerin Jessica Schulz glänzte mit engerischer Spielweise und großem Einsatz.

 

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Für die HSG Bensheim/Auerbach spielten

Ursula Pauly, Barbara Mildenberger im Tor

Caroline Brüllmann 3, Claudia Bohrmann 2, Ina Gottschalk 3, Mila Mijacinovic 4, Edina Rott 8/2, Marita Bauer 1, Nicole Schwarz 1, Franzsika Semmler 5, Sabine Eck.

 

HaSpo-Torschützinnen

Alexandra Sonn 8/3, Birgit Blankenhorn 3, Simone Seibold 3, Jessica Schulz 2, Susann Wnuczek 2, Nicole Fauska 1.

 

Schiedsrichter

Hering/Schulte (Bamberg)

 

Zuschauer

80