HSG droht der Abstiegskampf

Bensheim/Auerbach unterliegt in Beyeröhde 24:28

"Die äußeren Umstände sind derzeit einfach gegen uns, ich hoffe nur, dass wir daran nicht zerbrechen. Dennoch haben wir einen Schritt nach vorne gemacht. Wenn man hinten steht, dann läuft es eben nicht. Und wenn man durch die Schiedsrichter noch so gravierend benachteiligt wird und die ersten zwanzig Minuten nach der Pause fast mit fünf oder sechs Feldspielerinnen auskommen muss, dann nagt das auch am Selbstvertauen", zog Gerhard Steck nach der 24:28 (13:11)-Niederlage beim Beyeröhder TV Bilanz. Leistungssteigerung hin, Schiedsrichter her - angesichts der 2:10 Punkte nach dem 6. Spieltag steckt die HSG Bensheim/Auerbach mitten im Abstiegskampf der 2. Frauen-Handball-Bundesliga Süd - daraus macht auch der Trainer keinen Hehl.

Dass die Bergsträßerinnen durch das Schiedsrichtergespann Ehlers/Schnare nicht gerade bevorteilt wurden, unterstreicht das Zeitstrafen-Verhältnis von 10:5 gegen Bensheim/Auerbach. "Sicherlich war die eine oder andere Zwei-Minuten-Entscheidung gerechtfertigt, viele aber auch nicht. Dass wir eigentlich recht fair gedeckt haben, zeigt alleine die Tatsache, dass nur drei Siebenmeter gegen uns gepfiffen wurden. Auf der anderen Seite bekam meine Mannschaft neun Strafwürfe zu gesprochen. So muss ich diesmal mein Team, das gut gekämpft und gearbeitet hat, in Schutz nehmen", ärgerte sich Steck.

 

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Für die HSG trafen

Carolin Brüllmann 4/1, Franziska Semmler 3, Silvia Schmitt 1, Julia Dyszy, Ina Gottschalk 1, Sabine Eck, Marita Bauer 3, Claudia Bohrmann 5/3, Melanie Rist 2, Edina Rott 5/2