Prima gekämpft, aber unglücklich verloren
Starke Abwehrleistung in Metzingen
Gegenüber dem letzten Spiel - Heimniederlage gegen Ober-Eschbach - zeigten die HSG Damen vor allem in der Abwehr eine deutliche Steigerung. Diese Leistungssteigerung wurde aber durch ein unglückliches 21:22 leider nicht belohnt.
Der erste Durchgang verlief ausgeglichen. Nach einem 4:6-Rückstand 15.) setzte sich Bensheim/Auerbach stärker in Szene, erzielte mit dem Tor zum 11:10-Pausenstand (29.) die erste Führung. Nicht zuletzt die glänzend parierende Torhüterin Barbara Mildenberger sorgte dafür, dass sich die Trefferquote des Favoriten in Grenzen hielt. Isabell Nagel brachte die HSG sogar mit 16:13 (40.) in Führung. Doch TuS glich nicht nur zum 17:17 aus (53.), sondern setzte sich sogar auf 19:17 (53.) ab. Nach Mara Fritons letzter Aktion (s.u.), dem Treffer zum 19:19 (55.), stand die Begegnung auf des Messers Schneide. Metzingen erzielte das 22:21 (59.), und danach vertändelte die HSG den Ball. Auch die offensive Deckung in den letzten 15 Sekunden führte nicht mehr zu dem so greifbar nahen Erfolg.
Bei ihrem Torwurf verletzte sich Mara Friton bei einem Zusammenprall mit Metzingens Torhüterin Anika Kuhlmann. An Kopf und Halswirbel getroffen, war für kurze Zeit bewusstlos. In der neurologischen Klinik Reutlingen wurde bei der HSG-Kreisspielerin eine schwere Halswirbelsäulenprellung und eine starke Gehirnerschütterung diagnostiziert.
Noch entscheidender für den verpassten Punktgewinn in der Öschhalle Metzingen war indes, dass Edina Rott und Isabell Nagel jeweils zwei Siebenmeter verwarfen. Nach ihrem Treffer zum 15:13 (39.) wurde die überragende Edina Rott kurz gedeckt. Mit dieser Maßnahme wurde die HSG in ihrem Spielfluss entscheidend gestört.
Es spielten:
Barbara Mildenberger (Tor); Isabell Nagel (5), Ina Knobloch, Deniz Sagir, Mara Friton (3), Marita Bauer, Melani Marcantoinio (1), Edina Rott (8/2), Claudia Schückler, Katja Lehmann (4).