Mit 23:33 (13:15) von den Ketscherinnen nach Hause geschickt - Rott-Show mit 13 Treffern
Die äußerst dünne Personaldecke und damit großen Belastungen der Spielerinnen zeigten sich nun deutlich am achten Spieltag. Melani Marcantonio (spielte nur die erste Hälfte) und Isabell Nagel gingen schon angeschlagen ins Spiel. HSG-Trainer Gerhard Steck: „Ketsch hat verdient gewonnen, auch wenn das Ergebnis in den letzten zehn Minuten zu hoch ausgefallen ist. In der ersten Halbzeit haben beide Mannschaften richtig guten Handball gespielt.“
Für die HSG spielten:
Barbara Mildenberger, Lena Belting; Stephanie Pietsch, Isabell Nagel (4/3), Julia Blümmel, Ina Knobloch (1), Deniz Sagir (1), Melani Marcantonio, Claudia Schückler (1), Edina Rott (13), Mara Friton, Marita Bauer.
Aus Sicht des TSG Ketsch
Deutlicher Sieg für die TSG Ketsch
Die Zweitliga-Handballerinnen der TSG Ketsch haben am Samstag Abend seit
drei Jahren wieder ein Heimspiel gegen die HSG Bensheim/Auerbach für
sich entscheiden können. Die Gastgeberinnen siegten vor 550 Zuschauern
in einer gutklasssigen Begegnung in der Neurotthalle mit 33:23 (15:13).
Die Bären präsentierten sich von Anfang an hellwach, aber auch die HSG zeigte, angetrieben von der 13-fachen Torschützin Edina Rott, Biss. Bis zum 5:5 (11.) war die Partie ausgeglichen, bevor die TSG das Tempo anzog und mit 8:5 (14.) und 9:6 (15.) in Führung ging.
Ketsch überzeugte durch die mannschaftliche Geschlossenheit, während das HSG-Spiel ganz und gar auf Rott zugeschnitten war. Über die Stationen 10:8 (17.) und 14:12 (28.) ging die TSG mit einer 15:13-Führung in die Pause. Auch in die zweite Hälfte startete die Mannschaft von Trainerin Karin Euler voll konzentriert und mit viel Kampfgeist. Ein 20:16 (37.) war die Konsequenz von gut verwandelten Ketscher Chancen. Die Vorentscheidung war beim 25:19 (50.) praktisch schon gefallen. Drei Zeitstrafen hatten die Bären bis dahin zwischen der 36. und 45. Minute ohne negative Auswirkungen auf den Spielfluss überstanden. Endgültig entschieden war die Partie beim 27:21 (53.), zuvor hatte die frisch eingewechselte Ilka Arndt einen Strafwurf von Isabell Nagel pariert. Der Rest war für die Ketscher Bären gegen die nun aufgebende HSG nur noch Formsache.
Ketsch
Arndt, Mahr
Ullrich 4, Kuhn, Merkel 9/4, Augsburg 2, Senk 5, Konrad 1, Ivandic 2, Trunk,
Wörner 4, Garcia-Almendaris 2, Huber 4, Löbich
Bensheim/Auerbach
Mildenberger, Belting
Pietsch, Nagel 7/3, Knobloch 1, Sagir 1, Friton, Bauer, Marcantonio, Schückler
1, Rott 13, Blümmel
Zuschauer
550
Schiedsrichter
Martin Buschmann / Hans-Michael Ganter (Badenweiler/Freiburg)
Strafminuten
6 / 6
Spielfilm:
1:0 2:3, 5:5,8:5, 10:8, 12:10, 14:12, 15:13 (HZ)
17: 14, 18:15, 20:16, 23:18, 25:19, 27:21, 30:23, 33:23 (EN)
Quelle: hbvf.de
Autor: Franz Lemberger (TSG Ketsch)