13 Minuten lief alles gut

Tabellennachbar Zwickau zeigt die Grenzen auf - 28:35 (13:19)-Heimniederlage

Wie schon der THC Erfurt und der SC Markranstädt zeigte auch der BSV Sachsen Zwickau der Sieben von Co-Trainerin Edina Rott, die erneut den erkrankten Trainer Gerhard Steck vertrat, beim 35:28 (19:13)-Erfolg deutlich die Grenzen.
Dabei empfingen die Tabellen-Siebten den nur einen Punkt besseren Tabellennachbarn aus der Kategorie „schlagbar“. Doch Zwickau erwies sich in allen Belangen besser, kontrollierte das Geschehen nach Belieben.

Franziska Semmler feierte nach zehnmonatiger Verletzungspause ein Comeback (55.). Ina Knobloch, die vor allem im Deckungsverband vermisst wurde, fehlte wegen einer Magen- und Darmgrippe, ebenso die erkrankte Claudia Schückler und Julia Blümmel (abermals mit der HSG Mannheim im Einsatz). Erschwerend hinzu kam, dass Edina Rott beim Stande von 22:27 (47.) wegen ihrer dritten Zwei-Minuten-Strafe die rote Karte sah.

Melani Marcantonio brachte die Gastgeberinnen zum einzigen Mal in Führung (1:0/2.). Der Gast legte bis zum 6:6 (13.) stets ein Tor vor, ehe er über 13:9 (20.) und 17:11 (24.) für deutliche Verhältnisse vor der Pause sorgte. Die HSG meldete sich noch einmal zurück, als sie aus einem 13:20 (31.) ein 17:20 (36.) machte. Doch danach gelangen Zwickau fünf Tore in Serie zum 25:17 (40.). Nach Mara Fritons Treffer zum 21:26 (43.) keimte Hoffnung auf. Aber ohne Edina Rott stand die HSG-Sieben auf verlorenem Posten.

 

Für die HSG spielten:

Barbara Mildenberger, Lena Belting; Stephanie Pietsch (1), Isabell Nagel (6/1), Franziska Semmler, Deniz Sagir (1), Mara Friton (4), Melani Marcantonio (6), Edina Rott (7), Marita Bauer (3).