Einen standesgemäßen 15:29 (7:18) Erfolg gab es am Dienstagnachmittag in der Osthofener Wonnegauhalle. Die Flames spielten ohne Antje Lauenroth, die wegen einer Knieverletzung, die noch genauer untersucht werden muss, an ihrem 18. Geburtstag auf der Tribüne Platz nehmen musste und ohne die verletzte Sandra Kleinjung. Nicht zum Einsatz kam Melani Marcantonio, die ihren Daumen weiter schonen sollte.

(Steffi Egger am Kreis)
Die Mannschaft von Ildiko Barna ließ gegen der Oberligisten aus Rheinhessen nichts anbrennen. Schon früh wurde für klare Verhältnisse gesorgt. Olga Savanyu - nach allgemeiner Meinung der Flames-Fans in diesem Spiel beste Spielerin markierte bereits in der 8. Spielminute per Tempogegenstoß das 1:6 für die Gäste. In der Folge wurde der Vorsprung Schritt für Schritt ausgebaut. Als Edina Rott in der 20. Spielminute zu ihrem ersten Einsatz kam, stand es bereits 3:12 für die HSG. Bis zu diesem Zeitpunkt wurde knapp die Hälfte der Treffer per Siebenmeter erzielt. Isabell Nagel war hierbei eine sichere Vollstreckerin und Edina Rott stand ihr darin später in nichts nach. Die hohe Anzahl an Strafwürfen ist dabei kein Zeichen für zu große Härte im Spiel, nein es war eher der "Schritt zu spät" und die "Abwehr im Kreis", die für diese Spielunterbrechungen sorgten. Mit einem von Edina Rott verwandelten Siebenmeter ging es dann mit 7:18 in die Pause.
Im zweiten Spielabschnitt konnte Ildiko Barna munter weiter experimentieren. Der Torabstand wurde im zweistelligen Bereich gehalten und war auch in einer 10 minütigen Kreativpause - zwischen der 44. und 54. Spielminute erzielten die Flames kein Tor - nicht gefährdet, da Osthofen in dieser Phase selbst nur 1 Tor erzielte. Die letzten 10 Minuten wurde, nach einer Auszeit von Ildiko Barna, die Schlagzahl noch einmal erhöht. In der Folge gab es 4 Gästetore und keinen Gegentreffer. Claudia Schückler setzte von Rechtsaußen den Schlusspunkt zum 15:29.
Die 2 Klassen Unterschied waren über weite Strecken des Spiels deutlich zu sehen. Die Gastgeber waren im Angriff gegenüber der Deckung der Flames meist völlig überfordert. Die Chancenverwertung auf Seiten der HSG war eher mäßig, was allerdings auch der starken Uta Krassow im Tor der TGO zuzuschreiben ist, die dadurch eine deutlich höhere Niederlage verhinderte.
Für die TGO spielten
Ulla Paeseler und Uta Krassow in Tor
Susanne Paeseler 1, Z. Zimmermann 3, Lolita Klimaviciene 1/1, Melanie Immel, Elisabeth Strauch, Christian Göhring 4, Lis Müller 3/1, Laura Urban 2/1
Für die HSG spielten
Laura Glaser (1.-30.), Weena Ghosh (31.- 60.) und Eva Giron-Timmler (n.e.) im Tor
Stefanie Egger 1, Mara Friton 2, Melani Marcantonio (n.e.), Isabell Nagel 7/5, Edina Rott 7/6, Olga Savanyu 6, Conny Schmid 1, Claudia Schückler 5, Petra Streb.
Strafwürfe
TGO: 6 (1x vorbei, 1x gehalten von Glaser)
HSG: 11 (alle verwandelt)
Zeitstrafen
TGO: Strauch, Zimmermann, Göhring, Urban je 2min
HSG: Streb 2x 2min (30. und 40.)
Schiedsrichter
Frank Keth und Andreas Mansky (beide Ludwigshafen)
Spielfilm
0:1 (1.), 1:6 (8.) 3:8 (16.), 3:13 (22.), 7:18 (29.) Halbzeit
11:20 (35.), 13:25 (44.), 15:25 (50.), 15:26 ( 54.), 15:29 (60.) Endergebnis
Zuschauer
ca. 350
Weitere Ergebnisse der 2. Pokalrunde
TuS Eintr. Oberlübbe - TSG Ober Eschbach 23:24 (13:10)
SC Markranstädt - SV Union Halle-Neustadt 35:28 (16:18)
TV Mainzlar - TuS Lintfort 34:28 (17:13)
SV Allensbach - TGS Walldorf 29:19 (18:11)
TG 88 Pforzheim - HSG Sulzbach/Leidersbach 26:39 (12:20)
HC Sachsen Neustadt-Sebnitz - BSV Sachsen Zwickau 26:23 (15:11)
TV Strombach - TuS Weibern 1920 22:37 (11:17)