29:21 (14:10) Niederlage gegen TuS Metzingen
Mit einem Fehlstart beginnt die neue Saison für die Flames. Im ersten Ligaspiel gegen die heimstarke TuS Metzingen wurde die HSG mit einer, dem Spielverlauf nicht ganz gerecht werdenden, deutlichen Niederlage nach Hause geschickt.
Beiden Mannschaften konnte man die Nervosität im ersten Saisonspiel deutlich ansehen. Die Gastgeber fanden nacj einer knappen Viertelstunde zuerst zu ihrem Spiel. Nach 9 Minuten ohne Torerfolg für die Flames, wurde aus einem 6:6 ein 10:6 Rückstand. Die HSG warf in dieser Phase die Metzinger Torhüterin Anika Kuhlmann warm. Zu viele flach oder halbhoch geworfene Bälle landeten bei der gegnerischen Torfrau, die damit einer der Garanten für den recht deutlichen Sieg der Schwäbinnen wurde.
Im zweiten Spielabschnitt stellte Ildiko Barna die Deckung auf eine defensivere 6:0 Formation um. Mit Erfolg: in der 39. Spielminute kamen die Flames nach 4 Toren in Folge (Rott, 2x Marcantonio und Nagel) auf 3 Tore an die Metzinger heran (17:14). Emir Hadzimuhamedovic, Trainer der Gastgeber, reagierte sofort mit einer Auszeit. Die zeigte vor allem bei der HSG Wirkung. Es kamen wieder die technischen Fehler und Fehlwürfe auf Seiten der Gäste von der Bergstraße und in 7 Minuten ohne Torerfolg lag die HSG vorentscheidend mit 22:14 im Rückstand. Den Schlußpunkt setzte Tina Gruß mit ihrem fünften Treffer in der 60. Spielminute.
Bei den Gastgebern machte eine überragend spielende Annika Schmid die wichtigen "Big Points" und entschied so die Partie für die TuSsies. Die torgefährliche Niederländerin Wendy Smits hingegen wurde von der HSG Abwehr - Dank einer guten Vorbereitung per Videoanalyse - weitgehend neutralisiert. Sie kam nur zu 3 Treffern.
Die Leistungsträger der HSG kamen an diesem Abend nicht so recht zu ihrem gewohnten Spiel. Zu viele technische Fehler und die bereits erwähnte schlechte Chancenverwertung, ließen Ildiko Barna zu dem Resumee kommen, dass keine Spielerin bei der HSG hervorzuheben sei. Einzig die Schiedsrichterleistung konnte sie an diesem Abend zufrieden stellen. "Metzingen hat heute die bessere Torfrau und die bessere Chancenverwertung gehabt", so Barna weiter. Während bei Metzingen eine Patricia Stefani schon 8 Tore von Linksaußen erzielte, agierte die HSG auf den Außenpositionen weitgehend wirkungslos. "Aus diesem Spiel können wir nur lernen und es beim nächsten mal besser machen!", so die abschließende Stellungnahme der Trainerin der Flames.
Für die Flames spielten
Eva Giron-Timmler (1.-47., 56.-60.) , Weena Ghosh (n.e.) und Laura Glaser (48.-55.) im Tor
Stefanie Egger 1, Mara Friton, Antje Lauenroth 2, Melani Marcantonio 2, Isabell Nagel 6, Edina Rott 7/1, Olga Savanyu 2, Conny Schmid, Claudia Schückler, Petra Streb 1.
Für die TusSies spielten
Anika Kuhlmann (1.-60.), Tanja Noppel (n.e.) und Andrea May (n.e.) im Tor
Patricia Stefani 8, Iris Cartarius 5, Wendy Smits 3, Femke Verboven 1, Milena Rösler 2, Tina Gruß 5/3, Annika Schmid 5, Ivana Vujica, Anna-Lena Artschwager.
Strafwürfe
Flames: 2/1 (1x verworfen Rott)
TuS: 5/3 (je 1x verworfen Smits und Cartarius)
Zeitstrafen
Flames: Egger, Streb, Marcantonio, Schückler je 1x 2 min
TuS: Verboven, Noppel, Gruß je 1x 2 min
Schiedsrichter
Jochen Fischer, Matthias Hetzel (Ludwigshafen)
Spielfilm
1:0 (3.), 4:4 (10.), 6:6 (13.) 10:6 (18.), 10:7 (22.), 11:9 (26.), 14:10 (Halbzeit)
17:10 (33.), 17:14 (39.) 22:14 (47.), 22:16 (50.), 24:18 (53.), 26:18 (55.), 29:21 (Endstand)
Details zum Spielverlauf im SIS-Spielbericht